Das kurze Innehalten zwischen Impuls und Handlung
bewirkt Freiheit. 

 

Psychotherapie
nach dem Heilpraktiker-Gesetz

Mario Hesse-Keil (Heilpraktiker für Psychotherapie)

Wenn ein Mensch von einer psychischen Erkrankung betroffen ist, kann ihn das in tiefes Leid und Unglück stürzen. So viel in ihm und um ihn herum hat sich verstörend verändert.

Auch für das Umfeld kann eine seelische Erkrankung eine starke Veränderung und Belastung bedeuten, was häufig wiederum beim erkrankten Menschen Schuldgefühle weckt. So entsteht ein Teufelskreis, der sich weiter wechselseitig verstärkt.

Psychotherapie gibt Impulse und Anregungen, damit  diese Abwärtsspirale sich dreht und wieder nach oben bewegt. So kann allmählich mehr Zuversicht, Lebensfreude und Kraft spürbar werden. Gleichzeitig können die schmerzlichen und dunklen Seiten des Lebens besser verarbeitet und integriert werden. 

Die Diagnose einer Erkrankung mag ein erster hilfreicher Schritt sein, um das eigene Erleben einzuordnen, besser zu verstehen und auch mehr annehmen zu können. Ebenso kann eine psychotherapeutische Behandlung dabei unterstützen, mit Alltagsproblemen umzugehen und seinen Tagesablauf zu gestalten. 

Im Gespräch und mit anderen Methoden gibt es Raum, in Kontakt mit seinen Gefühlen und Bedürfnissen zu kommen, sie besser auszudrücken und Emotionen zu steuern. Auch können eigene Gedanken, Werte und Überzeugungen überprüft werden, ob sie noch nützlich sind für das eigene Leben oder ob sie einer Veränderung bedürfen.

Systemische Psychotherapie, die seit 2008 wissenschaftlich als Psychotherapieverfahren anerkannt und seit 2018 eines der 4 Richtlinienverfahren in Deutschland ist, findet überwiegend in Einzelgesprächen zwischen Therapeut und Klient bzw. Klientin statt.

Daneben können  Gespräche mit dem Partner bzw. der Partnerin und der Familie einen wesentlichen Beitrag zur Genesung leisten. Gerade auch dafür sind systemische Therapeuten sehr gut ausgebildet.

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