Die Wirkung von Psychotherapie entfaltet sich in Beziehung - alles andere erwächst daraus.

 

Psychotherapie
nach dem Heilpraktiker-Gesetz

Mario Hesse-Keil (Heilpraktiker für Psychotherapie)

Wenn ein Mensch psychisch erkrankt, kann das im Betroffenen Gefühle von Leid und Unglück auslösen. Oft verändert sich der eigene Blick auf das Leben und sich selbst durch die Erkrankung, und vieles erscheint nicht mehr wie vorher.  Auch für das Umfeld kann eine seelische Erkrankung eine starke Veränderung und Belastung bedeuten - was häufig wiederum beim erkrankten Menschen Schuldgefühle weckt. So entsteht ein Teufelskreis, der sich wechselseitig verstärkt.

Psychotherapie gibt Impulse und Anregungen, damit  diese Abwärtsspirale sich wendet und zu einer Aufwärtsbewegung wird. So können nach und nach wieder Lebendigkeit, Zuversicht, Lebensfreude und Kraft spürbar werden. Gleichzeitig kann eine Therapie dazu anregen, die schmerzlichen und dunklen Seiten des Lebens besser zu verarbeiten und zu integrieren. 

Für viele Menschen ist die Diagnose einer Erkrankung ein erster hilfreicher Schritt, um das eigene Erleben einzuordnen, zu verstehen und besser anzunehmen. Im Laufe des Therapieprozesses unterstützt die Behandlung dabei, konstruktiv mit Alltagsproblemen umzugehen und den Tagesablauf zu gestalten. Im weiteren Gespräch (und mithilfe verschiedener Methoden) kann neuer Raum entstehen, um in besseren Kontakt mit seinen Gefühlen und Bedürfnissen zu kommen, sie besser auszudrücken und starke Emotionen zu steuern. Aber auch Gedankenmuster, bisherige Werte und Überzeugungen können überprüft werden: Wo sind sie hilfreich und nützlich für das gegenwärtige Leben? Und an welchen Stellen braucht es vielleicht eine neue, veränderte Lebenseinstellung? 

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